„Ich will ein gutes Abi machen“

„Ich war nicht von Anfang an auf dem Gymnasium. Zuerst war ich auf der Realschule. Nicht wegen meinem Schnitt, sondern weil mir die Realschule einfach besser gefallen hat und da auch meine Freundinnen hingegangen sind. Es war keine normale Realschule, sondern eine Katholische freie Mädchenschule. Sie war in einem alten Klostergebäude, das fand ich total schön und es gab eine spezielle Form des Unterrichts, bei dem ich dachte, dass er gut zu mir passt. Mein großer Bruder war auf einem Gymnasium und ich habe gesehen, wie viel Stress er ständig hatte und wie viel er lernen musste. Das wollte ich damals nicht.

Ab der 6. Klasse habe ich dann aber gemerkt, dass die Katholische freie Mädchenschule für mich nicht das Richtige ist. Der Zickenkrieg war unerträglich. Und den Unterricht fand ich dann doch zu allgemein. Also bin ich erst einmal auf eine ganz normale Realschule gewechselt. Der Umgang miteinander war dort viel offener, ich habe mich sofort richtig wohl gefühlt! Aber mir war auch klar, dass ich Abitur machen will. Nach der 10. bin ich auf ein Sozialwissenschaftliches Gymnasium gegangen und in 3 Jahren mache ich dann mein Abi. Ich denke viel daran und hoffe, dass ich ein gutes Abi schaffen werde, weil davon hängt später so viel ab!

Auf das Abi baut ja dann das ganze Leben auf. Ich will unbedingt studieren und ins Ausland – zum Beispiel nach Norwegen, Finnland oder Irland. So etwas ist viel einfacher, wenn man ein gutes Abi in der Tasche hat.“

Lea (17) aus Deutschland

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