„Ich wünsche mir die Rückkehr der Magie in die Welt“

„Wenn ich mir etwas wünschen könnte, dann wäre es die Regoblinisierung der Welt. Das bedeutet, dass die Welt zu einem magischen Ort wird und alle Menschen das werden, was sie ihrer magischen Natur nach sind. Sprich, Menschen werden zu Goblins, zu Elfen, zu Zwergen, zu Trollen, zu Feen. Menschen könnten Magie ausüben, wieder mit Schwertern kämpfen – sie können einfach alles machen. Die Welt wird magisch, die Welt wird verrückt.

Ich finde, unsere Welt ist zu einem unglaublich trivialen Ort geworden. Trivialität ist, wenn du glaubst, dass es in dieser Welt um Rechtsanwälte, um Steuererklärungen und um Müllabfuhr geht. Für mich ist Trivialität das tödlichste, dass ich mir vorstellen kann. Erinnerst du dich an Momo? Und die grauen Herren im Anzug, mit Aktentasche und Zigarre, die unsere Zeit aufrauchen? Genau in dieser Welt leben wir. Trivialität ist der große, bleierne Mantel, der uns erstickt. Ich würde mir eine Welt wünschen, in der es nicht darum geht, wann man den Müll rausbringen muss, sondern in der es darum geht, einen Schatz zu finden!

Ich selbst lebe in jeder Minute nach diesem Vorsatz. Ich schreibe, meditiere und praktiziere Kampfkunst. Ich versuche alles zu tun, um in diese graue Welt irgendwie Farbe rein zu bringen und jemand zu sein, der die Leute dazu bringt, aus dieser grauen, tristen Welt auszubrechen und das infrage zu stellen. Ich möchte Menschen dazu bringen, Dinge zu tun, die sie normalerweise nicht tun würden.

Ich bin nach 13 Jahren Katholizismus zum Buddhismus gewechselt, habe mich nach 25 Jahren Zölibat auf Frauen eingelassen und habe mich nach 26 Jahren Zivilisation in die Wildnis begeben. Und mit 22 wurde ich ein Ritter der Feenkönigin.

Das muss ich natürlich erklären.

Alles begann mit einem Buch und zwar „Phantastes“ von George MacDonald. Für mich ist es das zweitbeste Buch, das je geschrieben wurde. Das beste Buch ist natürlich „Der Herr der Ringe“. In „Phantastes“ erlebt der Held eine Reise ins Feenreich, kommt ins Schloss der Feenkönigin, findet dort die perfekte Bibliothek und im Endeffekt die Quintessenz alles Magischen. Und ein Ritter der Feenkönigin zu sein, bedeutet, dass du nie wieder in der Lage sein wirst den Bullshit zu glauben, den man dir hier in unserer Welt erzählt. Also, dass es möglich ist, ein Leben zu führen, in dem das wichtigste dein Bausparvertrag und dich für deine Rente abzusichern ist. Sondern du musst ein Leben führen, in dem der Geruch einer Blume und das Licht auf Gras tausendmal wichtiger ist, als alles was man dir im Kindergarten, in der Schule oder an der Uni beibringt. Du musst die Faszination eines Kindes, mit dem Mut eines Kriegers und der Neugier eines Philosophen kombinieren. Dann bist du ein Ritter der Feenkönigin. Noch Fragen?“

Max (33) aus Deutschland

Advertisements

1 Comment

  1. es ist schön sein leben unbeschwert. wie viele kinder, zu führen.
    solange es aber eine upperclass gibt, gibt es dessillusion.
    wir leben in einer scheisswelt. dreh dich um und schaue.
    wir sind von idioten umgeben, die nur das eine wollen. macht.
    herzenswärme und güte gibt’s nur in träumen.

    wichtig für budhisten: erst nach der reinkarnation beginnt das eigentliche sein.

    Gefällt mir

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s